Ausbildungskonzept

Die Ausbildung der Lehrkraft i.V. (LiV) ist durch die APO II und durch die allgemeinen

Ausbildungsstandards geregelt. Das vorliegende Ausbildungskonzept regelt in

Ergänzung der APO II die Ausbildung der LiV an der Schule im Autal. Es bildet für

die LiV und für die Schule die verbindliche Grundlage der Ausbildung.

 

Die Ausbildung an der Schule im Autal kann derzeit in den Fächern Deutsch,

Mathematik, Heimat-, Welt und Sachunterricht (HWS) sowie Sport, Musik, Evangelische Religion und Englisch stattfinden und wird grundsätzlich von je einer Ausbildungslehrkraft pro Fach vorgenommen. Die Fächerliste wird zu jedem Ausbildungsbeginn neu festgelegt.

Neben den Ausbildungsstandards (s. IQSH – Broschüre „Der Vorbereitungsdienst in Schleswig – Holstein“) werden die Fachcurricula zu Grunde gelegt.

 

1. Aufgaben der Lehrkraft im Vorbereitungsdienst

Einsatz der LiV im eigenverantwortlichen Unterricht

Lehrkräfte i.V. erteilen durchschnittlich             12 Unterrichtswochenstunden in beiden Fächern pro Ausbildungshalbjahr.

Unterricht unter Anleitung

Im 1. Ausbildungshalbjahr werden mindestens 2 Wochenstunden durch Doppelbesetzung als Unterricht unter Anleitung erteilt. Im 2. und 3. Ausbildungshalbjahr erteilt die LiV mindestens 1 Unterrichtseinheit unter Anleitung einer Kollegin.

Hospitation der LiV

Die LiV hospitiert im 1. Ausbildungshalbjahr je 1 Wochenstunde im Unterricht der Ausbildungslehrkraft. Im 2. und 3. Ausbildungshalbjahr organisiert die LiV ihre Hospitationen in Absprache mit den Kolleginnen eigenverantwortlich.

Hospitation durch die Ausbildungslehrkraft

Je eine Wochenstunde pro Fach hospitiert die Ausbildungslehrkraft im Unterricht der LiV.

Modulüberblick / Abstimmung von Terminen

Die LiV gibt in jedem Ausbildungshalbjahr einen Modulüberblick an die SL und die Ausbildungslehrkraft. Sie teilt schulrelevante Termine (Modulbesuche) rechtzeitig mit.

Unterrichtsvorbereitungen

Für die Unterrichtsstunden unter Anleitung sowie für die wöchentlichen Hospitationsstunden fertigt die LiV eine schriftliche Vorbereitung (Verlaufsskizze) an, die vor dem Unterricht vorliegt.

  • Im 1. Semester wird für jede Stunde unter Anleitung in beiden Fächern eine Verlaufsskizze erstellt.
  • Ab dem 2. Semester werden in jedem Fach in Absprache die UVen weiter ausgebaut: Zuordnung der Kompetenzen

2. Aufgaben der Ausbildungslehrkraft

Orientierungsgespräche

 

 

 

 

Hospitation

 

Beratung

Die Ausbildungslehrkraft organisiert den Ausbildungsbeginn durch intensive und beratende Gespräche. Die Ausbildungslehrkraft (ALK) führt nach den ersten 6 bis 8 Wochen und zu Beginn des 2. und 3. Ausbildungshalbjahres ein Orientierungsgespräch mit der LiV.

 

Die ALK hospitiert in jedem Fach mindestens 1 Wochenstunde.

 

Die Ausbildungslehrkraft begleitet die LiV bei der Planung des eigenverantwortlichen Unterrichts und berät zu allen wichtigen Fragen der Erziehungsarbeit an der Schule und Fragen der Ausbildung. Dafür ist eine Beratungsstunde nach Möglichkeit im Anschluss an die wöchentliche Hospitationsstunde vorgesehen.

3. Aufgaben der Schulleitung

Einführung ins Amt

 

 

 

 

 

Unterrichtsbesuche

 

 

 

Beratung

Die Schulleitung führt mit der LiV vor Dienstantritt ein Gespräch, in dem sie die Schule, das pädagogische Konzept und Regularien des Schulalltags vorstellt. (Schultag, Aufsicht, pädagogische Absprachen, Teamstrukturen, Termine etc.) Die SL ermöglicht die stundenplantechnischen Voraussetzungen für die Hospitations- und Beratungsstunden für die Ausbildungslehrerin.

 

Mindestens einmal im Ausbildungshalbjahr pro Fach besucht die SL die LiV im Unterricht. Die LiV erstellt eine Verlaufsskizze, die 2 Tage vorher vorliegt. Im Anschluss folgt ein Beratungsgespräch.

 

Die SL führt ebenfalls Gespräche mit der LiV, und zwar nach dem 1. und 2. Semester sowie im Verlauf des 3. Ausbildungshalbjahres.

 

4. Aufgaben des Kollegiums

Beratung und Unterstützung

 

 

Einbindung in die Teamstrukturen der Schule

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Teilnahme an Konferenzen

 

 

 

Weitere Aufgaben

Das Kollegium unterstützt die LiV und ermöglicht Hospitationen. Es steht zur Hilfe und Beratung zur Verfügung.

 

Die LiV wird einer Lerngruppe zugeordnet und übernimmt im Team mit der Lerngruppenleitung alle für die Lerngruppe anfallenden Aufgaben. Sie nimmt u.a. an den Elternabenden und Elterngesprächen teil oder leitet diese.

Wandertage, Klassenfahrten, Projekttage und außerschulische Veranstaltungen werden im Lerngruppenteam oder in Absprache mit dem Kollegium oder einem anderen Team geplant und durchgeführt.

Die LiV wird in die bestehenden Strukturen der Fach- und Lerngruppenteams integriert. Neben der Ausbildungslehrkraft steht auch das Kollegium der LiV in Fragen der Unterrichtsplanung und -gestaltung beratend und durch Hospitationen zur Seite.

 

Die LiV nimmt an allen Lehrerdienstversammlungen sowie Schul-, Fach- und Zeugniskonferenzen usw. teil.

 

 

Die LiV übernimmt Pausenaufsichten. Sie beteiligt sich und fühlt sich mitverantwortlich für alle Aufgaben und Aktivitäten sowie für die Mitgestaltung von schulischen Entwicklungsprozessen.